Heinz Sielmann Stiftung Header

Neue Heimat für Kiebitz und Co.

 
BILD 360 x 480 Pixel
Vielfalt für unsere Natur: Im Ferbitzer Bruch wird schon bald ein wertvoller Lebensraum für seltene Arten wie den Kiebitz entstehen.
Unser Stifter Heinz Sielmann entdeckte schon früh auf ausgedehnten Spaziergängen durch die Wiesen und Wälder Ostpreußens seine tiefe Liebe zur Natur und insbesondere zu den schnepfenartigen Wiesenvögeln. Bekassine, Kiebitz, Uferschnepfe & Co. waren dann auch die Stars seines Erstlingswerks „Vögel über Haff und Wiesen“, mit dem Heinz Sielmann den Grundstein für seine Karriere als Tierfilmer legte. Doch Heinz Sielmann wäre entsetzt, wenn er wüsste, welches Schicksal seine geliebten Wiesenvögel seit den 1930er-Jahren erlitten haben.
In diesen knapp 90 Jahren sind die Bestände dieser bodenbrütenden Vögel drastisch zurückgegangen. In unserer intensiv genutzten Landschaft werden Nistmöglichkeiten und Nahrung immer knapper.
Eines der letzten Rückzugsgebiete, in denen man gefährdete Bodenbrüter noch antreffen kann, ist das Naturschutzgebiet Ferbitzer Bruch inmitten der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide. Diese Fläche, die mit 3.600 Hektar 17 Mal so groß ist wie der Tiergarten in Berlin, ist eine Rettungsinsel für bedrohte Tiere und Pflanzen. Das Potential dieser Flächen hat auch das Land Brandenburg erkannt, denn es fördert die Wiederherstellung von Offenlandstrukturen, um die trockenen Heiden, kalkreichen Sandrasen, feuchten Mähwiesen und Moore zu erhalten.
In den ausgewählten Bereichen wurde stark eingegriffen. Nachdem die Nutzung des Gebiets als Truppenübungsplatz endete, eroberten Birken und Kiefern die sandigen Böden. Ein junger Wald wuchs auf.
 
BILD 360 x 480 Pixel
Schweres Gerät greift ein: Baumaschinen schaffen Luft und Licht für Tier- und Pflanzenarten im Offenland.






Die Arten des Offenlandes drohten aber zu verschwinden. Nun muss der Wald weichen. Denn die offenen Lebensräume sind Heimat für eine beeindruckende Zahl von Vögeln, Insekten und Amphibienarten.
Bagger, Pistenraupe und Harvester geben der Natur Starthilfe. Die Raupen kommen zum Beispiel auf sehr nassen Flächen zum Einsatz. Ihre breiten Ketten verleihen ihnen Standfestigkeit, sodass sie Schilf abmähen können. Bagger entbuschen Uferbereiche und große Maschinen entfernen Baumstümpfe. So haben die Bäume später keine Chance mehr. Damit sie nicht zurückkommen, müssen Ziegen, Schafe und Pferde anschließend ihren Job als vierbeinige Landschaftspfleger erledigen. Als weitere Maßnahmen werden Kleingewässer wiederhergestellt oder neu angelegt. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass der Wasserhaushalt der trockengefallenen Moore wieder ins Gleichgewicht kommt. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.
Wir haben mit den umfangreichen technischen Maßnahmen zum Erhalt des Offenlandes den Grundstein für ein Lebensraummosaik in der Döberitzer Heide gelegt. Mit einer Spende helfen Sie, diese Lebensräume langfristig für Kiebitz und Co. zu erhalten.
Bildrechte: Thomas Stephan, Heinz Sielmann Stiftung; Mirko Dressler, Hans Glader, Erich Thielscher, Hans Glader/piclease; Heinz Sielmann Stiftung
 
Impressum              zur Homepage
 
Wir setzen Spenden ausschließlich zur Förderung unserer satzungsgemäßen Zwecke ein. Sollte einmal mehr Spendengeld eingehen, als für das unmittelbare Projekt benötigt wird, kommt jeder Mehrbetrag ebenso sparsam und effektiv unseren anderen wichtigen Projekten zugute.
Facebook Icon YouTube Icon Instagram Icon

 

Copyright © Heinz Sielmann Stiftung | Impressum