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Einzigartiges Biotop braucht unsere Hilfe! Wir müssen dringend handeln!

 
Artenvielfalt pur: Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Biotopen des Grünen Bandes.
Sind Sie schon mal dem Finkenwerder Herbstprinzen begegnet? Oder der Gräfin von Paris? Dann wird es höchste Zeit! Dazu ist auch keine Privataudienz erforderlich, wie man vielleicht vermuten könnte, denn die „Hoheiten” sind ganz naturverbunden. Haben Sie eine Idee, was sich hinter den ungewöhnlichen Namen verbirgt? Richtig, alte Apfel- und Birnensorten. So ungewöhnlich die Namen dieser Sorten, so besonders und wichtig ist unser aktuelles Vorhaben: die Pflege unserer Streuobstwiese bei Fuhrbach am Grünen Band.
Streuobstwiesen sind Paradiese der Artenvielfalt. Wendehals, Haselmaus, Gartenrotschwanz und Mauerbiene, um nur ein paar der typischen Streuobstwiesenbewohner zu nennen, fühlen sich hier wie viele andere Tier- und Pflanzenarten äußerst wohl, denn sie finden ausreichend Nahrung und sichere Plätze für sich und ihren Nachwuchs. Auch der Mensch profitiert von Streuobstwiesen: Sie liefern leckeres und gesundes Obst und können als Weideland genutzt werden. Wenn nun solch ein artenreiches Biotop wie unsere Streuobstwiese in einem ebenso artenreichen größeren Biotopverbund wie dem Grünen Band liegt, dann ist das gewissermaßen ein Sechser im Lotto: Als wichtige Trittsteine ermöglichen diese Flächen den Austausch der Arten untereinander.
Die Pflege einer Streuobstwiese ist also Naturschutz, wie er sein sollte. Deswegen wollen wir die Vegetationsruhe im Winter nutzen und unsere Streuobstwiese bei Fuhrbach fit für das kommende Frühjahr machen. Alten Bäumen, deren Kronen verwachsen und viel zu dicht sind, müssen wir einen sogenannten Verjüngungsschnitt verpassen und größere Äste gezielt entnehmen, um die Blüten- und Fruchtbildung des Baumes anzuregen. Was sich in der Theorie so einfach anhört, ist in der Praxis mit enormem Aufwand verbunden. Die Baumschnittarbeiten können in diesem Umfang nur mit schwerem technischen Gerät ausgeführt werden. Voraussichtlich werden sogar professionelle Baumpfleger zum Einsatz kommen. Wertvolle Strukturen wie Baumhöhlen bleiben dabei selbstverständlich erhalten. Genauso dringlich müssen junge Bäume nachgepflanzt werden, denn viele Obstbäume sind der Dürre im vergangenen Sommer zum Opfer gefallen.
Mit diesen Maßnahmen sorgen wir dafür, dass zahlreiche Insekten und Vögel auch in Zukunft ausreichend Nahrung und Nistmöglichkeiten finden, kurz: Wir sichern ihre Lebensgrundlage.
 
Zeit für einen neuen Schnitt: Um die Blüten- und Fruchtbildung der Bäume anzuregen, werden größere Äste gezielt entnommen.
Besucher sind herzlich eingeladen, den Lebensraum Streuobstwiese kennenzulernen und sich von der Wichtigkeit dieses einmaligen Biotops für die Vielfalt unserer Natur zu überzeugen. Von Gut Herbigshagen aus können Naturfreunde zu einer Wanderung entlang des Grünen Bandes aufbrechen, um vom Aussichtspunkt an der Heinz-Sielmann-Hütte den einzigartigen Blick über die einmalig schöne Natur zu genießen.
Leider ist jedoch der Steg hinter der Hütte marode und die beiden Bohlen, die die Dielen des Stegs tragen, sind morsch und müssen ersetzt werden. Auch hier wollen wir aktiv werden. So werden sich auch in Zukunft viele Menschen an der Schönheit der Natur am Grünen Band erfreuen und durch das positive Naturerleben für deren Schutz sensibilisiert werden.
Mit Ihrer Jubiläumsspende können wir die einzigartigen Lebensräume am Grünen Band pflegen – damit sich hier auch in Zukunft zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen wie Braunkehlchen, Neuntöter und Frauenschuh wohlfühlen.
So wirkt Ihre Jubiläumsspende am Grünen Band
15 Euro helfen, den Obstbäumen einen Verjüngungsschnitt zu verpassen.
30 Euro unterstützen die Erneuerung des Stegs hinter der Heinz-Sielmann-Hütte.
50 Euro tragen dazu bei, den Einsatz professioneller Baumpfleger zu finanzieren.

 

 

 

 

 

Hier können Sie dieses wichtige Projekt unterstützen:

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